9 Monate LowCarb – mein Abnehm- und Gesundheits-Update

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Die Zeit rast nur so dahin und mit großen Schritten geht es auf das Jahresende zu. Auch wenn es zur Zeit ein wenig stressig ist, möchte ich Euch mit meinem Abnehm- und Gesundheits-Update natürlich auf dem Laufenden halten.

Das tut mir unglaublich gut und gibt Euch vielleicht die Hoffnung, dass man Vieles (wenn auch nicht alles) schaffen kann, was man sich wünscht.

„Machen sie mal langsamer“!

Das waren die Worte meiner Ärztinnen in den letzten Monaten. Grund dafür ist, dass das Gewicht weiter und weiter nach unten geht.

Sage und schreibe 60 Kilo sind weg. 60!!!

Ich freu mich so unglaublich darüber, was ich da bisher geschafft habe, dass mir hier beim Schreiben die Tränen in die Augen steigen.

Es ist eine Mischung aus Stolz, Unsicherheit und Angst. Und manchmal weiss ich gar nicht so recht, wie mir geschieht. Ich glaube, mein Kopf kommt da noch gar nicht so mit, auch wenn ich monatlich die Unterschiede an mir und meinem Körper sehen und spüren kann. Dennoch will mein Gehirn es wohl nicht wahrhaben, was hier nach und nach passiert.

Und auch die Ärzte hätten das nie erwartet, dass ich das schaffe. Das höre ich immer wieder aufs Neue. Auch, dass ich nun wirklich etwas langsamer mit dem Abnehmen machen sollte, denn die weiter Abnahme sollte eigentlich viel, viel langsamer erfolgen.

Haben sie Spaß am leben oder Hungern sie? Sind sie glücklich? Nehmen sie zusätzliche Medikamente? Wieviel, wie oft und was ich esse und trinke werde ich ebenfalls gefragt.

All diese Fragen muss ich bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchen derzeit immer und immer wieder gefallen lassen. Grund dafür ist wohl die Angst, dass ich meine Gesundheit mit der starken Abnahme vielleicht eher belaste oder in eine Ess-Störung gerate.

Ich verstehe die Fragen und auch die „Angst“ der Ärztinnen dahinter, aber sie verunsichern mich auch. Und machen manches Mal Angst, dass ich doch etwas falsch mache.

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Was machen die Blutwerte so?

Die sind eigentlich ganz gut. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich lt. meiner Internistin Blutwerte wie ein Teenager habe.

Allerdings auch, dass ich bei einigen Werten ein wenig medikamentöse Unterstützung brauche, weil man mit 41 Jahren dann halt doch andere Bedürfnisse hat.

Inzwischen habe ich eine Eiseninfusion intravenös erhalten und in damit wunderbar zu recht gekommen. Es gab keine Nebenwirkungen und es ging mir danach Tag für Tag besser. Ich bin jeden Tag belastbarer geworden und die ständige Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sind nicht mehr vorhanden.

Meine Eisenwerte haben schon immer Probleme gemacht. Auch ohne das Abnehmen. Nun wird halt nur verstärkt darauf geschaut und schneller darauf reagiert.

Ansonsten nehme ich in der kalten Jahreszeit jetzt Vitamin D3 und auch extra Folsäure, da die Werte nicht schlecht, aber rückläufig waren. Ob und wie die etwas bewirken bzw. bewirkt haben erfahre ich erst bei meinem nächsten Arztbesuch kurz nach Neujahr.

Der Blutdruck ist super und auch sonst gibt es hier nichts zu meckern.

Was macht das Lipo-/Lymphödem?

Ach hört mir auf. Eigentlich dachte ich, hier eine gute Ärztin gefunden zu haben, die mich versteht und mich unterstützt.

War wohl nichts. Sie war einfach gegen alles. Schon die Kompression musste ich bei ihr erbetteln und ich sollte eine Schmerztherapie machen bzgl. meiner Probleme. Lymphdrainage wie auch Bolero für die Arme empfindet sie als „sinnlos“. Das hat sie wortwörtlich auch so in Ihren Bericht an meine Internistin geschrieben.

Also habe ich mich auf die Suche nach einer anderen Phlebologen/Lymphologin gemacht und wurde hier bei uns – in unserem kleinen Örtchen – fündig. Tatsächlich gibt es hier in Mettenheim eine Hausärztin, die ebenfalls darauf spezialisiert ist.

Dort hatte ich Mitte November Termin und wurde extrem gut untersucht und behandelt. Ganz anders als bei der Phlebologin aus dem Krankenhaus Mühldorf.

Nun bekomme ich Manuelle Lymphdrainage, habe eine neue Stumpfhose mit Funktionszonen verschrieben bekommen, da besser wegen meiner Venenarbeit und einen Bolero für die Arme gibt es jetzt auch.

Ich komm mir derzeit vor, wie ein Pinguin mit Lineal im Arsch, wenn ich meine Bewegungen zu beobachte. Aber es tut mir gut und die Schmerzen werden weniger.

Mehr will ich auch gar nicht und ich bin so froh, dass ich so nah eine so tolle Spezialistin gefunden habe.

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Was macht der Sport?

Motivation ist da – die Umsetzung mit den Schmerzen war eher schwierig. Gerade die Beine haben mir die letzte Zeit einige Schmerzen bereitet. Daher war ich auch weniger auf meinem Crosstrainer.

Ich habe allerdings mit leichtem Hanteltraining angefangen.

Als ich überlegt habe, welches Gewicht ich nehme, waren mir 1kg zu wenig. Also habe ich 2kg-Hanteln bestellt.

Ja lecko – ich hab das Training und vor allem das Gewicht anscheinend unterschätzt. Aber es macht riesigen Spaß, hier alle zwei, drei Tage ein paar Übungen zu machen. Bei Youtube gibt es da übrigens tolle Tutorials dazu.

Zum Schwimmen komme ich derzeit zu wenig. Es liegen einfach viele Physio-, Arzt und andere Termine an. Arbeiten sollte ich zwischendurch auch noch etwas. Und da war noch die überschüssige Haut nach der Abnahme.

Hautüberschuss durch Abnahme

Fragt mich bitte nicht, wie meine Oberschenkel aussehen. Auch wenn ich eigentlich Badekleidchen trage, schäme ich mich derzeit verstärkt, wenn ich in unser Hallenbad gehe. Gerade an den Knien und im Oberschenkelbereich sieht man deutlich, dass da mal mehr war.

Eigentlich sollte mich das bei meinem Ergebnis nicht stören. Aber manchmal hilft da auch der ganze gesammelte Stolz nicht, wenn die Blicke dann alles zunichte machen.

Da ich übrigens immer sehr früh zum Schwimmen ins Hallenbad gehe, kommen die meist von alten, faltigen Damen. Da sollte es mir noch mehr egal sein. Ist es aber nicht!

Dazu kommt in Kürze aber noch ein weiterer Beitrag. Das ist ein Thema, was mich sehr beschäftigt.

Ansonsten habe ich einfach ein scheiß Bindegewebe – innen wie aussen. Leider macht sich das einfach bemerkbar. Es gibt sie also doch – wie weniger schönen Seiten beim Abnehmen.

Weiter gehts – bis zum nächsten Abnehm- und Gesundheits-Update

Auch wenn es mental derzeit den einen oder anderen Tiefpunkt gibt, werde ich einfach mal so weitermachen.

Der Erfolg gibt mir ja schließlich auch ein wenig Recht und so hoffe ich, dass die unangenehmen Gedanken dann doch bald mal wieder die Flatter machen.

Vielleicht liegt es auch an der Jahreszeit? Wer weiß…

Seht es mir bitte nach, dass es daher noch immer keine Vorher-/Nachher-Fotos von mir gibt. Die kommen! Versprochen! Aber einfach noch nicht jetzt.

Das nächste Abnehm- und Gesundheits-Update  gibt es dann genau ein Jahr nach dem Start meiner Ernährungsumstellung. Dazwischen liegt noch ein ganz, ganz wichtiger Termin für mich, von dem ich Euch dann garantiert mehr erzählen werde.

Bis dahin wünsche ich Euch alles Liebe! Glaubt an Euch, denn alles ist möglich!

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14 comments

  1. Birgit 17 Dezember, 2017 at 09:57 Reply

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem sensationellen Erfolg!

    Hast du eine (oder mehrere) Lieblingsseiten oder Facebookgruppen, wo du deine Rezepte aussuchst? Oder ein Kochbuch, das du empfehlen kannst?

    Liebe Grüße

    Birgit

    • storfinenblog 17 Dezember, 2017 at 21:08 Reply

      Hallo Birgit!

      In Facebookgruppen bin ich gar nicht unterwegs. Mein „Kochbuch“ ist das Internet. Ich nutze sehr viel Pinterest als Anregung.
      Von dort probiere ich viele Rezeptideen aus und ändere sie auch ab und an. Die Rezepte findest du dann auf meinem Blog.

      Die besten Rezepte finde ich immer bei https://lowcarbkompendium.com und http://abnehmtricks-und-abnehmtipps.de. Beide kann ich nur empfehlen, da sich die Rezepte einfach und schnell umsetzen lassen und auch funktionieren.

      Herzliche Grüße
      Sandra

    • Birgit 18 Dezember, 2017 at 09:59 Reply

      50 g KH ist schon ketogen. Ich bewundere das besonders, weil du auch für deine Familie kochst.
      Vor Jahren war es für mich ein Klacks mit dem Rauchen aufzuhören, aber meine Ernährung dauerhaft umzustellen krieg ich nicht hin 🙁

      Auf ein Neues 🙂

      • storfinenblog 19 Dezember, 2017 at 09:11 Reply

        Hallo Birgit,

        ja das stimmt – das ist ketogen. Meist liege ich auch noch drunter. Aber ich komme wunderbar damit zurecht.

        Das geht eigentlich recht einfach: oft mache ich mir aus den Zutaten, die für meine beiden Männer sind, selbst etwas.
        Oft kommt es aber auch vor, dass ich komplett zwei Gerichte mache. Oder meine Männer machen sich die Beilagen selbst.

        Und ab und an hab ich auch das Glück, dass sie komplett lowcarb mitessen.

        Eher haben wir ein Problem bei der Zeit. Ich esse in der Regel nach 18 Uhr nichts mehr. Meine Jungs haben da noch keinen Hunger. Aber auch das klappt inzwischen gut.

        Liebe Grüße an Dich

        • Birgit 19 Dezember, 2017 at 10:39 Reply

          Hallo Sandra,

          danke für die vielen Informationen, Sandra.

          Ich hab mich mal unseren Müttern zuliebe für eine permanente Spätschicht entschieden, d.h. ich arbeite von 15.30 bis 24.00 Uhr. Mittags zu kochen (und zu essen) ist daher kein Problem und für abends find ich sicher auch was.

          LIebe Grüße

          Birgit

  2. Birgit 17 Dezember, 2017 at 12:02 Reply

    Hab noch eine Frage:

    Hast du entweder kcal. gezählt oder darauf geachtet, wieviel Kohlenhydrate du pro Tag zu dir genommen hast?

    Schönen Sonntag,

    Birgit

    • storfinenblog 17 Dezember, 2017 at 21:02 Reply

      Hallo liebe Birgit,

      bei lowcarb achtet man überwiegend auf die Kohlenhydrate. Ich hab zuletzt auf meine kcal geachtet – allerdings bin ich hier auch nie über meinen Grundumsatz gelegen. Eher darunter. LCHF – also wenig KH dafür viel Fett (high Fat).

      Also in erster Linie KH (zwischen 20 und 50g am Tag) und dann Kalorien (1200 – 1600kcal).

      Wenn Du noch Fragen hast, einfach her damit.

      Liebe Sonntagsgrüße

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