Garnelen mit Limetten-Mayo, drei Tips für mehr IT-Sicherheit – die Deutsche Telekom und ich in der Cyber Kitchen

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Sie schleichen sich  meist leise, ganz heimlich in unsere Rechner ein, machen es sich dort gemütlich und sorgen oft für Chaos. Nicht immer können wir etwas dafür, aber manchmal laden wir sie – wortwörtlich –  ein. Die Rede ist von Schadprogrammen oder auch Malware, die mit Würmern, Viren und Trojanern und vielem mehr eine Gefahr für unsere Systeme sind.

So erging es auch vor kurzem meinem Papa. Obwohl wir ihm sein Netzwerk sowie den Laptop mit allen wichtigen Programmen ausgestattet haben, hat ihn eine sog. Scareware so verunsichert, dass er sich seinen Schädling noch selbst installiert hat. Und was noch schlimmer ist: er hat für ein Schadprogramm viel Geld bezahlt.

Eine Scareware z. B. bedient sich der Täuschung und der Angst und sorgt mit den unterschiedlichsten Tricks dafür, eine Gefahr möglichst bedrohlich erscheinen zu lassen. Dabei ist so oft so glaubwürdig, dass sie nicht als Täuschungsversuch erkannt wird.

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Im Falle meines Papas war es so, dass immer mehr Pop-up-Fenster mit angeblichen Sicherheitslücken und Bedrohungen angezeigt wurden. Als Problemlösung wurde ihm ein Virenschutzprogramm einer etablierten Firma vorgeschlagen, das er kaufen und verwenden sollte. Das tat er leider auch und holte sich damit noch viel größere Probleme ins gesamte Heimnetzwerk, denn das Programm war keineswegs das, was es vorgab zu sein. Erst, als es dann zu spät war, hat er es uns erzählt, was passiert war.

Letztendlich konnten wir tatsächlich nicht mehr viel anderes tun, als alles neu aufzusetzen und ihn zu bitten, erst mit uns zu sprechen, bevor er selbst etwas installiert.

Wie Ihr seht, sind es heute nicht nur mehr große Firmen, öffentliche Institutionen oder Prominente, die davon betroffen sind Immer mehr Privatanwender geraten ins Visier von Hackern, die so einiges in Petto haben, was uns Otto-Normal-PC-Nutzern das Leben schwer machen kann. Die Schäden reichen hier von Angriffen auf die Privatsphäre bis hin zur Zerstörung wichtiger Software und PC-Bauteile.

Einen 100%igen Schutz gibt es nicht. Aber es gibt durchaus die Möglichkeit, es den Angreifern so schwer wie möglich zu machen.

Meine drei ultimativen Tips für mehr IT-Sicherheit

Immer auf dem neuesten Stand sein

Bietet ein Hersteller ein Update an, dann aktualisiert dieses so schnell wie möglich. Das ist bei häufig verwendeten Programmen ebenso wichtig wie für Euer Betriebssystem.

Oftmals sind die Updates nicht gleich perfekt und es folgen weitere Patches. Die Original-Hersteller allerdings werden ihr Bestes tun, um Euch und die Systeme zu schützen.

Passwörter – am besten komplex und individuell

Oftmals sind Angriffe von Hackern nur deswegen erfolgreich, weil das „Opfer“ schwache Passwörter verwendet. Ein sicheres Passwort ist lang, besteht aus Ziffern, Zeichen sowie Sonderzeichen. Verwendet niemals Namen oder Zahlen mit persönlichem Bezug. Noch wichtiger ist aber, nicht für jeden Web-Dienst oder jedes Programm dasselbe Passwort verwenden. Sollte ein Hacker Dein Konto geknackt haben, bekommt er so vielleicht gleich Zugriff auf alle anderen Accounts.

Tauscht die Passwörter regelmäßig aus und verwendet immer wieder neue.

Ohne Virenschutz und Firewall geht nichts

Geschütztes Surfen funktioniert nur mit Virenschutzprogramm. Gute Virenschutzprogramme kosten nicht die Welt. Oft gibt es einen ausreichenden Basisschutz schon kostenlos. Und auch hier gilt: auch ein Antiviren-Programm braucht regelmäßige Updates um sicher schützen zu können.

Für das Betriebssystem nutzt Ihr am besten die integrierte Personal Firewall. Diese „Schutzmauer“ kontrolliert alle Datenpäckchen, die den Rechner verlassen oder an ihn gesendet werden.

Natürlich gibt es noch viele Dinge mehr, auf die man achten soll, wenn man in der digitalen Welt gut geschützt sein möchte. Dazu gehören WLAN-Verschlüsselungen ebenso, wie ein regelmäßiges Back-Up, um im Fall des Falles keine Verluste zu haben. Ganz wichtig im Umgang mit einem PC ist auch ein gesundes Mißtrauen. Öffnet nie unbekannte Dateien oder Programme aus unsicherer Quelle – Ihr könntet so schnell zu Phishing-Opfer werden.

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Die Deutsche Telekom macht Appetit auf mehr Sicherheit

Dass das Thema Cyber-Sicherheit nicht trocken, fad oder gar geschmacklos sein muss, beweist das neue Kochbuch, das in Zusammenarbeit von Spitzenkoch Stefan Wiertz und führenden IT-Experten der Telekom entstanden ist.

Cyber Kitchen vermittelt auf genussreiche Art, wie man sich in den unterschiedlichsten digitalen Lebenslagen grundsätzlich schützen kann. So ist es eigentlich viel mehr, als ein einfaches Kochbuch. Dieses Buch enthält nicht nur Rezepte samt einfacher Anleitung zur Zubereitung, sondern nennt auch die richtigen Zutaten, um sich gegen Cyber-Kriminalität zu schützen. Weitere Informationen zu Cyber Kitchen findet Ihr hier.

Mit 60 originellen „Hacker-Rezepten“ auf kulinarischer Entdeckungsreise

Schon mal „Tuna-Mango-Networking“ ausprobiert? Oder darf es ein „Kidnapper“ sein? Die „Manipulated Fruits“ sind übrigens auch nicht schlecht. Das könnt Ihr mir durchaus glauben, denn ich habe tatsächlich schon das ein oder andere Gericht aus Cyber Kitchen probiert. Viele der Rezepte sind nahezu ideal für mich, da sie tatsächlich auch wunderbar zu meiner Ernährung nach low carb passen. Besser geht es wirklich nicht.

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Phishing in lecker mit „Coded Prawns“ – Riesengarnelen mit Limetten-Mayo

Zum Schluß möchte ich Euch noch mein Lieblingsrezept aus Cyber Kitchen vorstellen. Zugegeben, die Wahl fiel mir bei den vielen, für mich geeigneten Rezepten nicht ganz so leicht. Aber wer mich kennt weiß ja auch, dass es schnell und einfach gehen muss. Und wenn man dann Meeresgetier auch noch so liebt wie ich, dann kommt da nichts anderes mehr in Frage.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1kg Riesengarnelen mit Kopf
  • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 50g gesalzene Butter, gut gekühlt
  • 1 Bund Petersilie, grob gehackt
  • 125g Mayonnaise
  • 1TL Limettensirup
  • 2 Bio-Limetten (Saft und Schale)
  • 1 TL Ingwer, fein gewürfelt
  • etwas grobes Meersalz

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Garnelen mit einer Schere am Rücken aufschneiden und unter fließendem Wasser die Därme entfernen. Einfach geht es, wenn Ihr schon gesäuberte Garnelen kauft. Nun jede Garnele zwischen der Schale und dem Fleisch mit viel Knoblauch, Butter und Petersilie füllen. Die gefüllten Garnelen auf das Backblech legen, das Meersalz darüber verteilen und für ca. 20 Minuten im Ofen garen.

Für den Dip die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut verrühren und zu den Garnelen servieren.

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App dafür – Cyber Kitchen gibt es auch für unterwegs

Ihr habt den Einkaufszettel vergessen? Kein Problem. Mit dem Buch erhaltet Ihr auch den Zugang zur Cyber Kitchen App. Diese bietet einiges mehr als das einfache Abrufen der Rezepte. Mit der App könnt Ihr auf Wunsch sofort eine Einkaufslist für die Rezepte Eurer Wahl erstellen und Zutaten für eine gewünschte Personenanzahl umrechnen lassen.

Bleibt sicher.

8 comments

  1. Marion 16 November, 2018 at 19:46 Reply

    Ich habe ähnliches erlebt. Meine Tante hat auch ein „Händchen“ wenn es um Viren geht. Ich habe das anders gelöst. Ein geschenkter Kurs bei der VHS. Seit dem bin ich nicht mehr der „Helfer in der Not“ und sie ist vorsichtiger. Wär das auch was für deinen Dad?

    • Storfine 18 November, 2018 at 13:30 Reply

      Liebe Marion,
      ich glaub jetzt nicht, dass mein Dad zu einem solchen Kurs gehen würde. Aber eine Überlegung wäre es wirklich wert. Aber eigentlich hat er hier meinen Mann und mich. Wir haben eine Software-Firma und unterstützen unsere Kunden in dieser Sache auch. Selbst das hat ja das Ganze nicht verhindert, obwohl wir da ständig reden.
      Liebe Wochenendgrüße

  2. L♥ebe was ist 17 November, 2018 at 19:19 Reply

    jaaa, das musste ich vor gut einer Woche leider am eigenen Blog spüren – das WP GDPR Compliance-Plugin hat Hacker bei mir raufgelassen – seitdem gehe ich mit doppelt und dreifachem Boden auf Nummer sicher!!!
    das Kochbuch klingt übrigens cool, witzig und innovativ 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    • Storfine 18 November, 2018 at 13:27 Reply

      Das ist es auf jeden Fall. Das Konzept der Telekom scheint hier auch wirklich aufzugehen.
      Ich war ebenfalls betroffen, hab den Nutzer aber gleich gelöscht und so konnte er keinen größeren Schaden anrichten.
      Altes BackUp drauf (siehe Tips) und alles war wieder gut.

  3. Jasmin 19 November, 2018 at 00:34 Reply

    Die Gefahren mit den Viren ist man irgendwie immer ausgesetzt. Man muss wirklich überall aufpassen. Ich wünsche dir eine tolle Woche.

    LG Jasmin

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