Donauwellen – auch low carb ein echter Genuss

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Wenn man meinen Mann nach seinem Lieblingskuchen frägt, dann kommt schneller als man denken kann die Antwort „Donauwellen“. Wir sind inzwischen seit mehr als 16 Jahren verheiratet und bisher habe ich ihm seinen Lieblingskuchen immer in der klassischen Variante gebacken – sprich mit ganz viel Zucker und Mehl. Dieses Jahr sollte es aber low carb sein und ich bin im Vorfeld echt daran gescheitert. Meine Versuche waren nichts. Dann habe ich die Donauwelle von Diana, die unter Schwarzgrünes Zebra bloggt ausprobiert. Und was soll ich sagen? Endlich konnte ich den Lieblingskuchen mit meinem Mann gemeinsam genießen. Das Rezept habe ich nur ganz leicht abgewandelt bzw. unserem „süßen Zahn“ angepasst.

Zutaten für die LowCarb – Donauwellen:

Teig

  • 5 Eier
  • 200g Xylit (Xucker)
  • 300g Mandelmehl
  • 500ml Sahne
  • 1 Pckg. Backpulver auf Weinsteinbasis
  • 1 TL Guarkernmehl
  • 2 Tropfen Vanille-Extrakt
  • 30g Backkakao
  • 350g TK-Kirschen

Creme bzw. Vanillepudding

  • 500ml Sahne
  • 1 Eigelb
  • 75g Xyilit (Xucker)
  • 2 TL Guarkernmehl
  • 1 Vanilleschote
  • 250g Butter

Glasur

  • 200g zuckerfreie Schokolade Edelbitter (Xucker)
  • einen verstellbaren Backrahmen

Zubereitung der leckeren Donauwelle:

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backrahmen draufstellen. Diesen habe ich auf ca. 35 x 35cm ausgezogen.

In einer Schüssel das Mandelmehl mit dem Backpulver sowie dem Guarkernmehl vermischen. Nun in einer großen Schüssel die Eier mit der Sahne und dem Xucker schaumig rühren.

Die Mehlmischung langsam zu der Ei-Zuckrmasse geben und abschließend das Vanille-Extrakt dazugeben. Sollte es Euch vom Geschmack her zu wenig „vanillig“ sein, könnt Ihr auch gerne mehr davon dazugeben.

Zwei Drittel des Teiges im Inneren des Backrahmens verteilen und gleichmäßig glattstreichen. Nun den Backkakao zum restlichen Teig geben und mit dem Handrührgerät solange mischen, bis gleichmäßiger Schokoteig entstanden ist.

Anschließend den Schokoteig ebenfalls in den Backrahmen geben, vorsichtig verteilen und glatt streichen.

Nun die gefrorenen Kirschen auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.

Jetzt das Backblech in den Ofen geben und für rund 35 – 40 Minuten backen. Am besten macht ihr den Stäbchentest, ob der Kuchen fertig ist. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und im Backrahmen abkühlen lassen.

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Erst Pudding – dann Buttercreme

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Buttercreme vorbereiten. Dazu die Sahne mit dem Xucker in den Topf geben. Das Mark aus der Vanilleschote auskratzen und das Mark wie auch die Schote zur Sahne geben. Nun die Mischung aufkochen lassen.

Die Vanilleschote entnehmen.

Jetzt das Eigelb in einer kleinen Schüssel mit etwas von der heißen Sahn schnell verquirlen. Das Eigemisch nun in den heißen, aber nicht mehr kochenden Topf geben und gründlich verrühren. Jetzt noch das Guarkernmehl dazugeben und gründlich verrühren. Jetzt den Topf mit einer Frischhaltefolie abdecken und kühlstellen.

Sobald die Creme ein wenig abgekühlt ist, die Butter mit dem Rührgerät aufschlagen. Nach und nach die Creme hinzugeben und so lange rühren, bis eine homogene Buttercreme entstanden ist. Diese Creme nun auf dem ausgekühlten, fertigen Kuchen verstreichen.

Zum Schluß die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen und vorsichtig auf der Buttercreme verteilen. Das geht am einfachsten, wenn man das Backblech ein wenig von links nach rechts und nach vorne und hinten kippt.

Die fertigen Donauwellen nun am besten kühl stellen, bis die Schokolade vollständig durchgetrocknet ist. Danach vorsichtig den Backrahmen entfernen und den Kuchen in gleichmäßige Stücke schneiden.

Im Kühlschrank hält er rund 3 Tage, ohne etwas von seinem leckeren Geschmack zu verlieren.

Und jetzt wollt Ihr sicher noch die Nährwerte wissen?

Nährwerte pro Stück (16 große Stücke):

  • kcal: 372
  • KH: 7,5g
  • Fett: 31g
  • Eiweiß: 13,7

Satt macht er, der Kuchen. Aber er ist unglaublich lecker. Seid Ihr vielleicht auch so große Donauwellen-Fans wie mein Mann?

14 comments

  1. kkk 22 November, 2018 at 15:12 Reply

    Für meinen Mann gibt es keinen anderen Kuchen, ausser vll. Erdbeerboden.
    Ich bin nicht so der grosse Bäcker, kann aber gut sein, ich teste das Rezept mal. Danke
    Lieeb Grüsse
    kkk

    • Storfine 23 November, 2018 at 14:58 Reply

      Da haben unsere Männer wohl einen ähnlichen Geschmack.
      Erdbeerboden geht hier auch. Da gibts dann im Frühjahr ein Rezept für einen low carb-Boden. Erdbeeren an sich sind ja geeignet.

      Sag Bescheid, wenn Du es ausprobiert hast.

      Liebe Grüße an Dich

    • Storfine 23 November, 2018 at 14:58 Reply

      Ich glaub, ich kenne tatsächlich niemanden, der Donauwellen nicht mag.
      Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende

  2. sirit 24 November, 2018 at 08:24 Reply

    Hallo! Ich esse nun seit 2 Jahren ungefähr low carb und fühle mich sehr wohl damit! Auch weniger Zucker ist kein Problem mittlerweile auch für die Kinder nicht, denn es ist schlichtweg eine Umgewöhnung nur in eine gesündere Richtung, finde ich. Kuchen kommt bei mir zu kurz manchmal .. einfach aber auch weil ich keine große Lsut mehr darauf habe. Aber bei Deinem Rezept läuft mir das Wasser im Mund zusammen! Gut, dass jetzt WE ist – also Kuchenzeit! Danke Dir! LG!! Sirit

    • Storfine 24 November, 2018 at 12:19 Reply

      Wie bei mir. Wochenende ist Kuchenzeit. Ja, ich bin etwa auch seit 2 Jahren dabei und inzwischen klappt das auch bei meinen Männern gut.
      Na ich bin halt eine absolute Naschkatze. Ein Wochenende ohne Kuchen geht einfach nicht.
      Liebe Grüße an Dich

    • Storfine 24 November, 2018 at 12:18 Reply

      Wenn der Pudding selbstgemacht und somit low carb ist, ist das ja alles kein Problem. Man kann soviel nach lc machen, das glaubt man gar nicht.
      Liebe Grüße an Dich!

  3. Ina Apple 24 November, 2018 at 11:39 Reply

    Mhhhhhhhh klingt diese Donauwelle lecker! Und dann auch noch Lowcarb, das ist einfach der Wahnsinn! Vielen lieben Dank für das Rezept und die köstlichen Fotos.
    LG Ina

    • Storfine 26 November, 2018 at 08:05 Reply

      Oh ja,
      ich dachte auch, dass ich mit low carb vielleicht verhungern müsste und nix mehr zum naschen habe.
      Aber weit gefehlt. Es gibt wirklich eine riesige und vor allem leckere Auswahl.
      Herzliche Grüße an Dich

    • Storfine 26 November, 2018 at 08:03 Reply

      Den kenn ich jetzt nicht. Da muss ich jetzt glatt mal googeln. Vielleicht wäre der hier auch was für den Mann.
      Liebe Grüße an Dich
      Sandra

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